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Black Smelling Lewinsky
Da bebt der Oppumumer Boden, da kann keiner wiederstehen. Rockkonzert Stimmung auf dem Festplatz. Die DJK hat es wiedereinmal geschafft. Über 1600 Gäste kamen zu einer der größten Veranstaltungen in Krefeld. So viel, das es für nächstes mal Änderungen geben muss. Doch dazu später mehr. Was macht den Erfolg der Veranstaltung aus? Warum ist gerade die Oppumer Oldienacht so sehr beliebt? Fragen, die man sich nur beantworten kann, wenn man es einmal erlebt hat. Für alle, die nicht dabei war hier ein Versuch, Emotion, Gefühl und Erlebnis sowie Genuss und Glück in Worten zu vermitteln.

Um 18 Uhr öffnet das Zelt seine Pforten, aus ganz Oppum ströhmen die Menschen zum Festplatz. Schnell ist das Zelt gut gefüllt. Bereits im Vorfeld war klar, es kann 2009 sehr voll werden, da der Vorverkauf mehr als gut gelaufen war. Und so beginnt der Abend mit der ersten Band direkt mit vollem Haus. Das Publikum genießt zum Einstieg die Musik von Jet Black und nimmt diese Nachtouvertüre sehr gut an. Die Mischung aus deutschen und englischen Liedern ist den Oppumern aus den Vorjahren bereits bekannt. Das Publikum singt bei vielen Liedern laut mit und das obwohl die erste Band eher in der Rolle des Icebreakers hat. Die Oppumer brauchen aber keinen Icebreaker, kaum im Zelt schon geht die Party ab. Deswegen kann Jet Black auch erst nach zwei Zugaben die Bühne verlassen.
Nach der Umbaupause, kommt die Band, die in Oppumer immer als Partygarant gilt. The Smelling Faces, kamen mit der Star Wars Musik auf, machten keine Musik die vom anderen Stern war, und brachten das Publikum auch ohne "ein Stern" in Extase ähnlicher Partystimmung. Trotz das es auch die ruhigen Emotionalen Momente und Lieder wie das traditionelle "Bridge over trouble Water" bei dem man im Zelt vielleicht keine Stecknadel fallen hören kann, aber es ist zu spüren, das dieses Lied doch sehr Emotional vom Publikum aufgenommen wird. Aber das die "Faces" jetzt nicht die Schmuse und Kuschel Rock Band geworden sind stellen sie danach direkt wieder unter Beweis. Und so bringen sie den Kronlandhexenkessel zum Kochen und kommen nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne.
Und dann kommt die Band auf die alle warten. Lewinsky aus Hüls ließen sich zwar am Anfang noch dirigieren, übernahmen aber schnell das Zepter und machten in Alt bekannter Manier ihr Ding. Ihre rockigen Coverversionen von Oldies und modernen Songs, mit der besonderen Lewinsky Note, brachte das Zelt zum Kochen. Die Emotionen waren so hoch, das vom Dach das Kondenswasser wie ein Regen auf das Publikum und die Bühnen nieder zugehen. So eine Party und soviel Stimmung, das das ganze Zelt vibriert und wackelt, besser kann es bei ACDC auch nicht sein. Zwar sind die fünf Jungs aus Hüls nicht wirklich aus dem Konzept zu bringen, aber wenn Jochen Hofer von der DJK Oppum mit Gitarre in Lewinskymanier über die Bühne hüpft, dann kann auch der gestandene Sänger von Lewinsky kurze Texthänger bekommen.
Am Ende bleibt die Vorfreude auf die 15. Oldienacht am 06.11.2010. Bereits jetzt weiß man, es werden wieder alle drei Bands kommen. Und dann wird es noch eine Überraschung dazu geben. Auch das Zelt wird größer. Und was uns noch alles erwartet, das wird die DJK im Laufe des Jahres mitteilen. Die Bilder von der Oldienacht, werden in den nächsten Tagen hier hochgeladen.
Drucken | 08.11.2009, 16:59:00 | Sebastian Späth
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